24. Pine Bachblüte

Die Selbstakzeptanzblüte stellt sich vor - Bachblüte Nr.24 Pine

Pine Charaktere fallen besonders durch die breite Bandbreite an Selbstvorwürfen aus, die in jeglichen Versionen existieren. Neben Holly, ist Pine einer der existentiellsten negativen archetypischen Seelenzuständen. Bei Pine Charakteren ist das Lebensgefühl schuld betont und getönt, sowie die Lebensfreude recht klein. Körperliche Erscheinungen wie Müdigkeit und Erschöpfung sind nicht selten, ausgelöst durch die immer wiederkehrenden Entschuldigungen bis hin sich dafür zu entschuldigen das man auf der Welt ist.
Pine Charaktere können bereits im Mutterleib geprägt werden. (ungewollte Schwangerschaft), sowie in der Kindheit wenn diese häufig der Sündenbock für andere sind. Sie lassen sich widerspruchslos für Dinge bestrafen die sie nicht begangen haben. Sie treten zurück und entschuldigen sich für andere. Pine wird häufig in psychotherapeutischen Bearbeitungen von PTBS, Traumata, verletzten Seelen sowie bei Schwangerschaftsabbruch empfohlen.

Detailinformation zur Bachblüte Nr.24

deutscher Name Pine
botanischer Name Pinus Sylvestris
Blüte Selbstakzeptanzblüte
andere Namen schottische Kiefer

Leitsatz, Kraftformel

  • Ich darf
  • Ich bin
  • Ich verzeihe mir
  • Ich bin befreit

Positiver Zustand

  • Man erkennt seine und die Existenzberechtigung anderer an
  • Man ist es sich wert
  • Man kann Geschenke aller Art annehmen
  • Man lobt sich selbst
  • Man weiß wo die Verantwortung anderer beginnt, und die eigene aufhört

Bachblüten Beschreibung Pine

Pine – Beschreibung der Pflanze

Die Bachblüte Pine stammt von der Kiefer ab. Sie wird auch als Wald-Kiefer, Gemeine Kiefer, Weißkiefer, Föhre, Forche oder Schottische Kiefer bezeichnet. Ihr lateinischer Name lautet Pinus sylvestris. Der immergrüne Nadelbaum stammt aus der Familie der Piniengewächse (Pinaceae). Die Kiefer ist in ganz Europa verbreitet und in Deutschland zählt die Wald-Kiefer sogar zu den am häufigsten angebauten Baumarten. Durch die bis zu zehn Meter lange Pfahlwurzel, die die Kiefer ausbildet, kann sie auch bei ungünstigen Bodenbedingungen gedeihen. Standort, Klima und Co. sind für die Kiefer eher von untergeordneter Bedeutung, da sie sehr anspruchslos ist. Die Wald-Kiefer kann bis zu 40 Meter hoch und bis zu 600 Jahre alt werden. 2007 wurde sie sogar zum Baum des Jahres gewählt.

Die Wald-Kiefer besitzt sowohl männliche als auch weibliche Blüten. Die männlichen Blüten werden durch ihre rotbraune Färbung charakterisiert. Sie werden bis zu zwei Zentimeter lang. Weibliche Blüten erkennt man an der rötlichen Färbung und der Länge von bis zu acht Zentimetern. Außerdem stehen sie am Ende der Kurztriebe. Die Blüten zeigen sich zwischen April und Mai, wobei die befruchteten weiblichen Zapfen erst im November des folgenden Jahres heranreifen.

Die Kiefer ist nicht nur in der Bachblütentherapie beliebt, sondern gilt auch als wertvolle Heilpflanze. Das lässt sich vor allem auf die enthaltenen ätherischen Öle zurückführen. Das Kiefernnadelöl etwa gilt als Schleimlöser, so dass es häufig innerlich bei Atemwegserkrankungen eingesetzt wird. Äußerlich soll das Öl bei rheumatischen Beschwerden und Schmerzen Linderung verschaffen. Vorsicht ist jedoch bei pharmazeutischen Präparaten und Badezusätzen geboten, die mit ätherischem Kiefernnadelöl daher kommen. Denn genau genommen handelt es sich dabei häufig um Berg- oder Latschenkiefernöl.

 

Charakter der Bachblüte Pine

Die Bachblüte Pine wird oft auch als Duckmäuserblüte bezeichnet. Typisch für Pine-Charaktere sind Schuldgefühle, die meist nicht gerechtfertigt sind. Oftmals sind Pine-Charaktere der Meinung, dass sie es nicht wert sind, geliebt zu werden, sie entschuldigen sich für ihre eigene Existenz.

 

Der negative Zustand bei Pine

Im negativen Pine-Zustand entschuldigt man sich eigentlich von früh bis spät, egal, ob man für ein Problem verantwortlich ist oder nicht. Man entschuldigt sich dafür, dass man Fleisch isst, man entschuldigt sich dafür, dass man in einer Gesellschaft lebt, die Umweltsünden begeht usw. Vielfach kann man sich eigene kleine Fehler nicht verzeihen, macht sich oft noch Jahre später Vorwürfe oder leidet ohne ersichtlichen Grund an einem schlechten Gewissen. Dies gilt insbesondere, wenn es einem besser geht als anderen.

Auf der anderen Seite macht man sich Vorwürfe, wenn man nicht so viel verdient wie andere oder wenn einem etwas gelungen ist, aber den eigenen, oft völlig überzogenen Ansprüchen nicht gerecht wird. Wenn die Nachfrage das Angebot übersteigt, treten Pine-Charaktere als erstes zurück. Sind beim Bäcker also noch fünf Brote vorrätig, aber sechs Kunden stehen in der Schlange, wird der Mensch, der Pine braucht, auf sein Brot verzichten.

Aufgrund ihres großen Perfektionismus und der hohen Anforderungen, die Pine-Typen an sich selbst stellen, sind sie oft überarbeitet, müde oder erschöpft. Auch für diesen Zustand entschuldigen sie sich im negativen Zustand. Müssen Pine-Charaktere klärende Aussprachen führen, etwa weil der Mitarbeiter einen Fehler gemacht hat, geben sie sich selbst die Schuld daran. Will ihnen jemand etwas schenken, wollen sie es nicht annehmen, weil sie glauben, es nicht verdient zu haben. Oft sind Pine-Typen masochistisch veranlagt und entschuldigen sich sogar dafür, dass sie geboren wurden.

Der positive Zustand bei Pine

Im positiven Zustand von Pine ist man sich bewusst, dass jeder Mensch auf Erden eine Existenzberechtigung hat. Jeder ist es wert, geliebt und respektiert zu werden. Der positive Pine-Zustand führt zur Selbstakzeptanz mit all seinen Schwächen und Fehlern. Gleichzeitig kann man ohne Reue Geschenke annehmen oder sich selbst loben. Ebenfalls ist man sich darüber im Klaren, bis zu welchem Bereich die eigene Verantwortung geht und wo der Verantwortungsbereich der anderen beginnt.

Die Hauptanwendungsgebiete von Pine

Pine wird all jenen empfohlen, die immer zurückstecken, nicht auf ihre eigenen Bedürfnisse achten und sich überall und jederzeit für alles und jedes entschuldigen. Menschen, die sich dauernd unter Wert verkaufen, kein Selbstwertgefühl haben, unterwürfig sind und vor jeder Autorität kuschen, sind ebenfalls prädestiniert für die Behandlung mit Pine. Kinder, die glauben, dass sie sich Liebe und Anerkennung von Eltern und Lehrern verdienen müssen, denen ein Tadel schwer zu schaffen macht, können von Pine ebenfalls profitieren.

Darüber hinaus eignet sich die Bachblüte Pine für all jene, die quasi wie ein geprügelter Hund durchs ganze Leben gehen, nicht aufrecht stehen können, anderen nicht in die Augen blicken, oft unter Zwängen, wie dem Waschzwang leiden, eine masochistische Ader entwickeln und nicht selten sogar ein Problem mit der Sexualität haben. Bewirken kann die Bachblüte dann, dass diese so genannten „Underdogs“ langsam lernen, sich selbst zu akzeptieren, zu sich zu stehen und selbst ihre Fehler hinnehmen können. Sie lernen im Laufe der Zeit Lebensbejahung und Zuversicht.

 

Pine – Kombination mit anderen Bachblüten

Wie jede Bachblüte lässt sich auch Pine mit alternativen Bachblüten kombinieren. Wer unter einem schon zwanghaften Perfektionismus leidet, sollte Pine mit Rock Water kombinieren. Wer sich dagegen ständig mit der Angst plagt, irgendetwas falsch zu machen, sollte neben Pine auch zu Mimulus greifen. Eine Kombination von Pine und Larch hat sich bewährt, um das Selbstwertgefühl zu steigern.

 

Autor / Redaktion: bl, bp
Bildnachweis: #88125900 ©Konstantin – stock.adobe.com

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